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Metal Gear Rising: Revengeance im EXG Test

Metal Gear Rising: Revengeance im EXG Test

 

Raiden der als Sicherheitsagent für MSC arbeitet, eine friedenserhaltende Organisation, bekommt eines Tages die Mission den afrikanischen Premierminister um jeden Preis zu beschützen. Leider ging bei dieser Mission einiges schief und der Premierminister ist den Cyborg-Attentätern zu Opfer gefallen. Nur mit seinen Schwert High-Frequency bewaffnet, beschloss Raiden der Desperado Enforcement Company den Kampf anzusagen.

Bereits beim ersten Boss merkt man schon das einfach willkürlich irgendwelche knöpfe zu drücken hier nichts bringt und man immer wieder scheitert, denn die gegnerische Spielfiguren wissen sich zu verteidigen. Umso mehr muss der Spieler den richtigen Zeitpunkt abwarten um Kombination ausführen zu können die nebenbei erwähnt, einfach spektakulär sind und grafisch einfach einen fetten Eindruck hinterlassen. Hier hilft nur Können, Schnelligkeit, Abwehr wie auch Reaktion und wer die vielen Kombinationen im Schlaf beherrscht, der hat nichts zu befürchten. Wer es nicht tut, der wird wohl oder übel immer wieder folgende Wörter hören:

„Raiden? Raiden!? Raiden!!!!!!“ (Ich durfte es mir ziemlich oft anhören)

Egal ob der Schwierigkeitsgrad auf „normal“ oder mittel eingestellt ist, einfach wird es bestimmt nicht. Um ehrlich zu sein, es ist viel zu schwer! Ich kann nicht aufzählen wie oft ich genervt immer wieder neuen Versuch gestartet habe, um doch den Endboss der jeweiligen Mission zu besiegen, dabei bin ich alle Möglichkeiten durchgegangen, versuchte ein Angriffsmuster zu erkennen aber das war alles umsonst. Es scheint so als ob die Angriffe der Gegner durch ein Zufallsprinzip erfolgen. Manchmal benötigt man für den Gegner 10 Sekunden und manchmal 10 Minuten.


(So fertig war ich. Wobei Raiden hier den Eindruck macht, als ob er beim Lotto das "JA" für Joker nicht angekreuzt hätte)

Es hat mich den letzten Nerv gekostet aber umso größer war die Freude als man es geschafft hat und voller Spannung kaum erwarten konnte die nächste Herausforderung anzugehen. Mit den im Spiel erworbenen Punkten kann man seine Waffe verbessern und aber auch andere Kleidungsstück dem Helden verpassen wie beispielsweise, Mariachi-Kleidung die man recht schnell zum Freischalten zur Verfügung bekommt. Raidens Fähigkeiten lassen sich übrigens ebenfalls mit den erworbenen Punkten etwas aufpeppen. Wie es dann aussieht in einer Traditioniellen Bekleidung der mexikanischer Volksmusiker die Gegner zu eliminieren, zeigen wir euch natürlich auch anhand der folgenden Bilder.

                                                   

                                                  

Auch weitere Kombos können damit freigeschaltet werden. Freizuschalten gilt es ebenfalls VR-Missionen. VR-Missionen sind nichts anderes wie Tutorials wo sich der Spieler verschiedenen Herausforderungen stellen kann und versuchen muss eine Bestzeit zu erreichen. Insgesamt gibt es 20 davon und sie werden im Laufe der Geschichte freigeschaltet.

Steuerung:
Steuerung ist sehr einfach und der Spieler hat nur zwei Angriffsknöpfe zur Verfügung. Erstaunlich ist ebenfalls wie viele Möglichkeiten bzw. Kombos der Spieler mit nur zwei Knöpfe zu Stande bringen kann. Für Präzision wurde ebenfalls gesorgt und eine Funktion eingebaut die mich immer wieder an das Spiel „Fruit Ninja“ erinnert und sich Klingenmodus nennt. Der Klingenmodus spielt hierbei eine wichtige Rolle und dient dazu, die Angriffe präziser ausführen zu können. Bei vollständig gefüllten Energiebalken können die etwas geschwächten Gegner mithilfe von Klingenmodus schneller neutralisiert werden. Solche Aktionen sehen bombastisch aus und hinterlassen ein „WOW“ Effekt, der sich im Gesicht des Spielers mit einem leichten lächeln widerspiegelt. Perfektes Timing um einen gegnerischen Angriff abzublocken ist hier sehr gefragt. Das Motto „Angriff ist die beste Verteidigung“ scheint hier ganz hoch oben zu stehen. Die Entwickler gaben sich zwar Mühe der Kamera beizubringen während dem Kampf nicht im Wege zu stehen, klappt aber bei mehreren Gegner auf engsten Raum nicht wirklich. Teilweise sind die gegnerischen Spieler und sobald sie einen Angriff starten, rasch von der Bildfläche verschwunden wie beispielsweise bei den Gekkos die einem das Leben schwer machen und meistens gleich zu zweit antreten. Den 20G Erfolg den man nach 10 erledigten Gekkos bekommt, machen die Sache und den Aufwand letztendlich lohnenswert.

                                                   

Um eventuelle Anpassungen im Bezug auf die Kamera vornehmen zu können, steht hier dem Spieler und unter Optionen die Möglichkeit zwischen „Kamera-Zentriert“ oder „Karten-Zentriert“ zur Auswahl. Wie es am besten ist muss jeder Spieler für sich selbst herausfinden, wobei die Einstellung „Kamera-Zentriert“ etwas mehr Übersicht und Bewegungsfreiheit verspricht. Unter Optionen ebenfalls zu finden sind die Spracheinstellungen. Hier hat der Spieler die Wahl zwischen Deutsch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch, Japanisch und natürlich Englisch. Je nach Auswahl erscheint dann der Untertitel in der gewünschten Sprache.

Equipment:
Unser Held besitzt neben dem Schwert natürlich auch zahlreiche andere nützliche Gegenstände und Waffen wie auch sogenannten „Panzerbüchse“. Die zusätzlichen Waffen können mit Schnellauswahltaste benutzt werden jedoch sollte man auch gut überlegt und sparsam damit umgehen, weil doch teilweise die Munition sehr knapp ist und der Nachschub in so manchen Missionen sehr lange auf sich warten lässt. Wer „verdeckte Ermittlungen“ durchführen möchte, dem steht sogar entweder ein Ölfass oder ein Pappkarton zur Verfügung.

                                                   

Grafik:
Grafisch überzeugt das Spiel aber was noch mehr überzeugt sind die Kampfsequenzen, die sehr stark an Devil May Cry erinnern. Hier hat man an der Grafik nicht gespart und tolle Action hervorgebracht. Das typische Metal Gear Feeling? On Board! Wer etwas genauer schaut und die Kulisse unter die Lupe nimmt, wird womöglich den einen oder anderen Schönheitsfehler finden. Zwar kann man das als Schönheitsfehler bemängeln ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass die Spielfiguren super dargestellt sind und grafisch alles wieder ausgleichen.

                                                   


"freundliche Umarmung"

Umfang:
Das Spiel Metal Gear Rising: Revengeance bietet eine Story die in ca. 6-8 Stunden durchzuspielen möglich ist. Ich persönlich hatte zum Vergleich in 8 Stunden das Spiel durch. Nicht gerade eine Top Leistung aber ist „OK“. Hier kommt es natürlich drauf an, welche Schwierigkeit der Spieler auswählt und wie oft er scheitert. Zusätzlich aber erwarten den Spieler noch weitere und insgesamt 20 VR-Missionen die es zu absolvieren gilt und hier locker eine weitere Stunde einzuplanen ist.

Bonus:
Zum Download stehen bereits verschiedene und unter dem Xbox Live Marktplatz zur Verfügung gestellte Sachen für Metal Gear Rising bereit wie beispielsweise Cyborg Ninja Anzug um 240 MS Points.

Fazit:
Während die Spielfiguren grafisch überzeugen ist die Kulisse dagegen etwas schwächer ausgefallen. Auch hat das Spiel (zumindest mir) den letzten Nerv geraubt und mich teilweise zum verzweifeln gebracht. Wer die Nerven behält und den Boss des jeweiligen Abschnitt besiegt, darf sich auf neue Herausforderungen freuen die zusätzliche Spannung und Action garantieren. Tolle Kampfsequenzen in Verbindung mit verschiedenen Kombinationen hinterlassen einen tollen Eindruck und motivieren den Spieler, egal wie oft er scheitern mag, es immer wieder zu versuchen, nicht aufzugeben um zur nächsten Mission zu gelangen. Die Kampfsequenzen sind hervorragend gemacht und die Geschichte hätte zumindest noch in deutscher Sprache sein können, ohne dauernd den Untertitel sich durchlesen zu müssen. Mit Metal Gear Rising ist aus meiner Sicht ein sehr gelungenes Spiel und auf jeden Fall das Geld Wert. Tolle Grafik mit viel Action wird hier geboten!


 


Entwickler: Platinum Games
Publisher: Konami
Genre: Action Adventure
Release: 21.02.2013
Preis: ca. 54,00€

 

Verwendung von Text und Bildern nur mit schriftlicher Genehmigung der EXG Liga gestattet (Ausgenommen Mitarbeiter von Konami) © Urheberrecht "Bewertungsgrafik" und "Von Gamern für Gamer" Grafik/Logo  Novica Nikolic

24.02.2013, 20:30 von niko | 1830 Aufrufe
Bewertung: 1 2 3 4 5

Kommentare

Avatar
IIBreeZe X 24.02.2013, 21:57
Voll gespannt auf das Game...
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